München plant nächste Meisterfeier – Eisbären als Partyschreck?

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An diesem Sonntag dürfte es keinen Münchner in den eigenen vier Wänden halten. Viel Sonnenschein und 25 Grad Celsius werden erwartet, und wer Lust auf eine Feier hat, sollte zum Eisstadion des Olympiaparks pilgern.

Denn der EHC Red Bull München will mit einem Sieg im Heimspiel gegen die Eisbären Berlin (ab 14.30 Uhr im LIVETICKER) eine große Meisterparty steigen lassen. 

Mit dem dritten Titel in Serie wäre der EHC endgültig so etwas wie der FC Bayern des deutschen Eishockeys. „Wir sind nur noch einen Sieg davon entfernt, wieder Meister zu werden. Unser Ziel ist, am Sonntag das Ding klar zu machen“, sagte Olympia-Held Dominik Kahun nach dem 4:2 (1:1, 2:1, 1:0)-Auswärtserfolg am Freitagabend in Berlin

München mit „unfassbarer Leistung“

Beim dritten Sieg im vierten Playoff-Finalspiel bewiesen die Münchner erneut, warum sie derzeit das Maß der Dinge in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) sind. Trotz eines schwachen Starts, eines zweimaligen Rückstandes und viel zu vieler Strafzeiten überstand der Titelverteidiger den Angriff der Eisbären – und schlug in den entscheidenden Momenten selbst zu. 

Diese Qualität wurde in den 13-Millionen-Euro-Etat mit eingekauft. Im Tor hielt Olympia-Held Danny aus den Birken „überragend“, wie nicht nur Meistertrainer Don Jackson fand. Und in der Offensive nutzten Kahun (58.), Maximilian Kastner (12.), Jonathan Matsumoto (35.) und Yannic Seidenberg (39.) ihre Chancen fast optimal. 

„Das war eine unfassbare Leistung von uns, vor allem in Unterzahl. Danach haben wir direkt zugeschlagen, das macht uns aus“, sagte Kahun. Zwei doppelte Unterzahlspiele überstanden die Bullen vor 14.200 Zuschauern in der Arena am Berliner Ostbahnhof schadlos, um unmittelbar danach selbst ins Tor zu treffen.

Eisbären sind „frustriert“

Das machte die Niederlage für die Eisbären nur noch bitterer. „Das war frustrierend“, sagte Stürmer Andre Rankel: „Wir haben gut gespielt, aber zu den richtigen Zeitpunkten nicht die Tore geschossen.“

Rankel hat mit dem DEL-Rekordmeister bislang sieben Titel gewonnen, die Hoffnung auf Titel Nummer acht hat er noch nicht aufgegeben: „Wir stehen mit dem Rücken zur Wand, aber wir haben gezeigt, dass wir mithalten können.“

Auch Eisbären-Trainer Uwe Krupp würde nur zu gerne am Sonntag den Partyschreck spielen. „Es hat noch nie eine Mannschaft eine best-of-seven-Serie mit drei Siegen gewonnen“, sagte der ehemalige Bundestrainer. Man wolle die Finalserie noch einmal nach Berlin holen, „das ist Ansporn genug für uns, nochmal einen großen Kampf zu liefern“.

Kämpfen allein wird aber nicht reichen gegen diese abgezockten Münchner. Auch das ist eine Parallele zum Fußball-Dominator FC Bayern.