FIA: „Track-Limits“ sollen 2018 keine Rolle mehr spielen

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(Motorsport-Total.com) – Die Verantwortlichen des Circuit of the Americas (CoTA) haben auf die Posse um das Überholmanöver Max Verstappens gegen Kimi Räikkönen in der Schlussrunde des US-Grand-Prix‘ 2017 reagiert. Wie FIA-Rennleiter Charlie Whiting erklärt, würden in den Kurve 13 und 14 die Randsteine nach innen erweitert, um Aktionen wie die des Red-Bull-Fahrers zu unterbinden und der Formel 1 neuerliche Diskussionen rund um das Thema Streckenbegrenzung („Track-Limits“) zu ersparen.

Die leidige Diskussion um die „Track-Limits“ soll bald keine Rolle mehr spielen Zoom Download

Laut Whiting würde die FIA einen „ständigen Lernprozess“ durchlaufen, wenn es darum geht, die Vorteilsnahme durch ein Abkürzen oder ein Erweitern der Piste zu verhindern. „Wir stehen kurz davor, uns keine Sorgen mehr darum machen zu müssen, dass Fahrer sich außerhalb der Streckenbegrenzung Zeit verschaffen“, sagt er und sieht die Strategie der Regelhüter damit aufgehen. Sie hatten nämlich vor einiger Zeit verkündet, das Problem streckenspezifisch eliminieren zu wollen.

Eine neue Baustelle könnte sich dagegen bei der Bestrafung von Zuwiderhandlungen aufgetan haben. Whiting erinnert daran, dass es in bestimmten Situationen von Vorteil wäre, eine kleinere Zeitstrafe auf sich zu nehmen, um dafür an einem Konkurrenten vorbeizukommen und ein Vielfaches an Zeit rausfahren zu können – so wie Renault-Pilot Nico Hülkenberg im vergangenen Jahr in Abu Dhabi. „Das ist etwas, dem wir uns widmen müssen“, betont FIA-Rennleiter Whiting.